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Fachtagung "Fachgesellschaften liefern Perspektiven"

Am 06. / 07. März 2017 findet die Fachtagung "Fachgesellschaften liefern Perspektiven" an der Universität Stuttgart statt. Jetzt anmelden!

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FaberChe - Fachgesellschaften bergen Chancen für exzellente Wissenschaftlerinnen

Fachgesellschaften spielen eine bedeutende Rolle als Vertretung der Fachinteressen und bei politischen Entscheidungsfindungen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „FaberChe – Fachgesellschaften bergen Chancen für exzellente Wissenschaftlerinnen“ (Förderkennzeichen: 01FP1601) untersucht erstmals, ob und wie Fachgesellschaften zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen. Basierend auf Informationsmaterialien von und über Fachgesellschaften, Gesprächen mit dem wissenschaftlichen Beirat und Expert_innen-Interviews, werden in der Projektlaufzeit drei Workshops und eine Fachtagung durchgeführt, um den „Wissenschafts-Praxis-Dialog“ zu fördern.

Der erste Workshop zum Thema „Die Fachgesellschaften: Aufgaben, Optionen und Chancen für Geschlechtergerechtigkeit?“ gibt Einblick in die möglichen Funktionsweisen der Fachgesellschaften und soll Ansatzpunkte zur aktiven Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit identifizieren. Aufbauend und unterstützt durch erste Interviewergebnisse liegt der Fokus des zweiten Workshops auf den „Strategien zur Implementierung von Gleichstellung in Fachgesellschaften“. Im dritten Workshop „Fachgesellschaften liefern Perspektiven“ werden die damit verbundenen möglichen Perspektiven für die Fachgesellschaften ins Blickfeld gerückt.

Bei der Fachtagung am 06.-07.03.2017 sollen die Ergebnisse mit Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert und Empfehlungen vorgestellt werden. Zudem bietet die Tagung die Möglichkeit zur Vernetzung und dem Austausch zwischen Teilnehmer_innen und Expert_innen. Ziel des Vorhabens ist es Talente und Potentiale von Frauen nachhaltig in das Wissenschaftssystem einzubinden und gerade junge Frauen zur Fortsetzung einer Wissenschaftskarriere zu ermutigen. Während die zentralen Wissenschaftsakteure wie die DFG, die HRK und der Wissenschaftsrat richtungsweisende Positionspapiere vorbereitet und teilweise verabschiedet haben, bleibt ein blinder Fleck im Schnittstellenbereich bestehen: die wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Diese Lücke will das Projekt in den Blick nehmen.